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Gastland

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Gastland 2019: Mongolei

Land des blauen Himmels, Land der Steppe, Land der Nomaden, Heimatland von Dschingis Khan – oder einfach: Mongolei. Der sagenumwobene Binnenstaat zwischen China und Russland fasziniert seit jeher.

Unzählige Seen, hohe Berge und ihre Täler, die Wüste Gobi, jahrtausendealte Felszeichnungen sowie Ruinen antiker Tempel und Städte warten darauf, von den Besuchern der Mongolei entdeckt zu werden. Nicht minder spannend: die Geschichte des Landes. Zu Zeiten von Dschingis Khan (1162 – 1227) und dessen Enkel Khubilai Khan (1215 – 1294) eroberten die Mongolen die Hälfte der Erde. Heute leben knapp drei Millionen Mongolen im Land der Nomaden, welches etwa 38-mal so gross ist wie die Schweiz.

Dschingis Khan (1162 – 1227)

 - Dschingis Khan (1162 – 1227)

Dschingis Khan hat die mongolische Geschichte wie kein anderer geprägt: Seine Herrschaft dauerte von 1206 bis 1227. In dieser Zeit vereinte er die mongolischen Stämme der heutigen zentralen und nördlichen Mongolei und eroberte zahlreiche Gebiete zwischen dem Japanischen Meer im Osten und dem Kaspischen Meer im Westen. Das Grossmongolische Reich, welches von Dschingis Khan gegründet wurde, einte die gesamte eurasische Welt und ermöglichte den freien Handel sowie den kulturellen Austausch zwischen den Staaten und tolerierte die Religionsfreiheit. Nach seinem Tod vermachte der Grosskhan seinen Söhnen das grösste Landreich der Welt, welches zwei Generationen später auseinanderfiel.

Dschingis Khan geniesst auch heute noch einen hohen Stellenwert bei der mongolischen Bevölkerung: Seit Jahrhunderten wird er als grösstes Idol und als Symbol der Unabhängigkeit des Landes verehrt.

Das Leben als Nomade

 - Das Leben als Nomade

Dem Lebensstil der Nomaden liegt eine mit der Natur verbundene Philosophie zugrunde. Jede Handlung hat eine tiefere Bedeutung: von der Begrüssung über das Erzählen von Mythen und Epen und die im Alltag verwendeten Sprichwörter bis zur Aufzucht der Herde. Ebenso wichtig wie die Natur ist die Musik. Mit dem Kehlkopfgesang und dem Langtongesang drücken die Mongolen ihre Weltanschauung sowie die Besonderheit der Nation aus.

Die traditionelle Behausung der Nomaden

Die Jurte, das traditionelle Zelt der Nomaden, hat in der Mongolei auch heute noch eine grosse Bedeutung. Nicht nur die Nomaden, sondern auch Teile der städtischen Bevölkerung leben teilweise oder ganzjährig in einer Jurte, da sie sich im Winter einfacher heizen lässt als die festen Bauten in der Stadt.

Die Wüste Gobi

 - Die Wüste Gobi

Versteinerte Dinosaurierskelette und -eier, karge Pflanzen, die singende Sanddüne Khongoriin Els, grüne Oasen, die flammende Klippen von Bayanzag und der Wasserfall Tsagaan Suvarga: Das sind nur einige der Naturspektakel, die es in der mongolischen Wüste Gobi zu entdecken gibt. Besonders magisch: die Fata Morgana, welche den Betrachtern in Dundgobi Airmag einen Streich spielt. Wer genau hinschaut, sieht den Sand wie Gold glänzen und Kamelherden in der Nähe weiden.

Das Trockengebiet erstreckt sich auf 2,3 Millionen km² bis nach Nordwest-China und ist somit eine der grössten nichtpolaren Wüstenregionen der Erde. Berühmtheit erlangten die Gobi und vor allem das Nemegt Gebirge, welches in Insiderkreisen als «Dinosauriergrab» bezeichnet wird, in den 1960er-Jahren, als Forscher bei mehreren Ausgrabungen diverse Fossilien gefunden haben - eine davon war ein Raubsaurier, der heute den Namen «Nemegtsaurier» trägt.

Die Ostmongolei

 - Die Ostmongolei

Die Ostmongolei und Dschingis Khan sind eng miteinander verbunden, schliesslich wurde der Grosskhan in der Region geboren und kehrte nach jedem Sieg, den er errungen hatte, in seine Heimat zurück, um den Himmel sowie die unendliche Steppe zu beobachten und Kraft, Geduld und Mut für seinen nächsten Feldzug zu schöpfen. Die Weite des Ostens ist auch heute noch unberührt geblieben: In der Steppe Menen, die grösste und flachste Steppe der Mongolei, begegnen Besucher Wölfen, wilden Pferdeherden und weissen Gazellen. Wie Biologen festgestellt haben, leben ein Viertel aller Gazellen der Welt in der Mongolei. Eine mongolische Gazellenherde besteht meist aus 10 000 Tieren, welche gemeinsam über die flache Steppenlandschaft prescht - ein Spektakel, das sich Besucher nicht entgehen lassen sollten. Ebenfalls sehenswert: der Berg Burkhan Khalduun. Der Legende nach soll sich Dschingis Khan als kleiner Junge in dessen Wäldern vor seinen Feinden versteckt haben.

Die Westmongolei

 - Die Westmongolei

Die Westmongolei hat eine ökologisch einzigartige Landschaft, welche Wüste, Steppe, Taiga, Tundra und Gleschter vereint. Der westlichste und zugleich höchste Punkt der Mongolei – der Berg Altai Tavan Bogd – bietet den Besuchern ein besonderes Spektakel. Auf seinen fünf Gipfeln und den drei Gletschern ist das Wetter so unbeständig, dass man an einem Tag alle vier Jahreszeiten erleben kann: Sonnenschein, Schneefall, Regen und Sturm wechseln sich auf dem Berg, welcher von den Mongolen als Dach des Landes bezeichnet wird, ab. 

Einmal auf den Spuren der Urmenschen der Altsteinzeit wandeln: In der Blauen Höhle «Tsenkherin Agui» existieren noch heute Zeichnungen von Mammuts, Luxen, baktrischen Kamelen und Straussen, die vor tausenden von Jahren in der Mongolei lebten. Im Westen leben auch heute noch seltene Tierarten wie Schneeleoparden, Steinböcke, Füchse, Wölfe und die sehr scheuen Mazalai Bären.

Die Nordmongolei

 - Die Nordmongolei

Die Gebirgskette Khoridol Saridag mit ihren weiten Steppen, den dichten Wäldern und den hohen Berggipfeln, die glitzernden Seen und glasklaren Flüsse sowie die von Menschenhand gefertigten Hirschsteine stehen gemeinsam für die Nordmongolei. Besonders schön anzusehen: Der Khuvsgul See, dessen tiefste Stelle 262 Meter beträgt, bietet sowohl bei Sonnenunter- als auch bei Sonnenaufgang ein wunderbares Naturschauspiel. Geht die Sonne hinter den Bergen unter, erinnert er an einen glänzenden Spiegel, geht die Sonne auf, sind auf dessen Oberfläche die sieben Farben des Regenbogens zu sehen. Im hohen Norden der Mongolei lebt ein besonderes Nomadenvolk im Einklang mit der Flora und Fauna. Im Sommer bei 27° Celsius und im Winter bei bis zu -60° Celsius kümmern sich die Tsaatan um die Zucht der Rentiere. Um die Tiere mit ausreichend Nahrung versorgen zu können, legen die Hirten mit ihren Tieren 50 bis 70 Kilometer lange Strecken von der Frühjahrsweide zur Herbstweide zurück.

Zentralmongolei

 - Zentralmongolei

In der Zentralmongolei wurde das Mongolische Reich gegründet; und bis heute haben die Nomaden die Kultur, die Geschichte und den Glauben ihrer Vorfahren behalten. Steininschriften, Steinbilder und Steinfiguren aus dem 13. Jahrhundert lassen Besucher der Ruinenstätte Kharakhorum, der ehemaligen Hauptstadt des Mongolischen Reiches, am Fusse des Changai-Gebirges in die Vergangenheit eintauchen. Naturgewaltig geht's im Khorgo Gebirge zu und her. Auf 2240 Meter über Meer liegt der neun Millionen Jahre alte, mittlerweile inaktive Khorgiin Togoo Vulkan. Während einer seiner beiden Ausbrüche floss die Lava 100 Kilometer weit bis zu den Flüssen Suman und Chuluut. Wer auf der Suche nach Entspannung ist, kommt um einen Besuch der heissen Quellen von Tsenkher in der Provinz Arkhangai Aimag nicht herum. Dem Quellwasser werden heilende Eigenschaften nachgesagt, weshalb sich die Thermalbäder sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Touristen grosser Beliebtheit erfreuen.

Ulaanbaatar

 - Ulaanbaatar

Die Reise ins Heimatland der Nomaden beginnt in Ulaanbaatar, wo knapp die Hälfte der mongolischen Gesamtbevölkerung lebt. Die Stadt wurde vor 375 Jahren unter dem Namen Urguu am Ufer des Sees Shireet in der Zentralmongolei gegründet. Die Stadt wechselte ihren Standort häufig, bis sie sich zur heutigen Stadt Ulaanbaatar, kurz UB, mit quadratischen Bauten entwickelte. Nach und nach wurden während der Zeit des Kommunismus klassische Gebäude wie ein Operntheater, die Universität und eine Bibliothek mit traditionellen Stilelementen aufgebaut. Als die Mongolei in den 1990er-Jahren ein demokratisches Land wurde, schossen Glashochhäuser im westlichen Stil wie Pilze aus dem Boden und veränderten das Stadtbild komplett. Heute gehen Tradition und Moderne in der mongolischen Hauptstadt Hand in Hand – Pferdezüchter im traditionellen Deel (Gewand) mit einem reich verzierten Silbergürtel treffen hier auf schick gekleidete, junge Einwohner, die weltberühmte Markenkleidung tragen.

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